Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf drei angestellte Missionsehepaare in Uganda, die treu und voller Hingabe ihren Dienst tun – jedes in einer anderen Phase seines Wirkens, aber alle getragen von derselben Berufung. Ziel der Reise war es, Gegebenheiten neu auszuloten, Strukturen gegebenenfalls zu justieren und Freiräume zu schaffen, wo Gott offene Türen zeigt.

Die erste Station führte zu Rhiter und Jonas Wallisser, die mit dem Nalubaale Social Center (NSC) über viele Jahre einen besonderen Ort voller Leben aufgebaut haben. Ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche durch Fußball und andere sportliche Angebote die gute Nachricht hören und Liebe praktisch gezeigt wird. Woche für Woche erreicht NSC zahlreiche junge Menschen – ein Raum der Hoffnung, der Ermutigung und echter Gemeinschaft.

Weiter ging es zu Nadine Oesterle und ihrem Mann Emmanuel Nagimensi, die durch Schuleinsätze, Gesundheitserziehung sowie das Projekt „Patenschaft+“ Gottes Liebe ganz praktisch in ihr Umfeld tragen. Ihr Dienst verknüpft Fürsorge mit der Hoffnung des Evangeliums und berührt viele Familien.

Die dritte Etappe führte zu Luisa Crepin und Daniel Mulinda, die durch Schuleinsätze, Patenschaftsarbeit, Schachunterricht und ein kreatives Kinderprogramm ihre Nachbarschaft erreichen. Doch ihr Dienst bewegt nicht nur Menschen in Uganda – auch in der Heimat begleiten Freunde und Unterstützer ihren Weg aufmerksam und betend.
So schreibt Selina Gomeringer aus dem Missionsteam Sachsenheim: „Für mich persönlich ist es schön, mitzubekommen, wie Gott in Luisas und Daniels Leben wirkt und wie sie ein Segen für ihr Umfeld in Uganda sind. Ich bewundere Luisa für ihren Mut und ihre Stärke, in Uganda zu leben und ihr ganzes gewohntes Umfeld zu verlassen. Dennoch ist es auch traurig, dass eine so gute Freundin wie Luisa so weit weg ist und man sich nicht persönlich treffen kann.“ Diese Worte drücken aus, was viele empfinden: die Mischung aus dankbarem Staunen über Gottes Wirken und dem Schmerz des Abschieds, der mit jeder Aussendung verbunden ist.
Überall durften wir – wie Barnabas – sehen, was Gottes Gnade bewirkt. Und wir durften uns freuen, stärken, begleiten und Neues anstoßen.
Andrea Schmidt & Bettina Palm