Unsicher – und doch getragen

Herausforderungen sind auch Chancen, die Raum für Vertrauen öffnen.
Seit 2011 leben Isabell und André Agostini als Familie in Australien und sind bei Youth With A Mission (YWAM) in unterschiedlichen Diensten tätig. In diesen Jahren haben sie viele schöne Zeiten erlebt – aber auch oft die Erfahrung gemacht, wie unsicher das Leben sein kann. Visa, Finanzen und schwere Abschiede sind bei Missionaren thematische Dauerbrenner. So auch bei Agostinis.

Gerade jetzt warten wir mal wieder auf die Bestätigung unseres neuen Visums. Es ist nicht selbstverständlich, dass es genehmigt wird, und so begleitet uns im Alltag die Frage: Dürfen wir bleiben? Können wir weiterhin das tun, wozu Gott uns hier berufen hat? Dieses Warten ist oft zermürbend, weil man so wenig in der Hand hat. Gleichzeitig spüren wir, wie es uns immer wieder zurückruft zu dem einen Halt, der sicher ist: Gott selbst. 

 

Auch finanziell haben wir so manches Auf und Ab erlebt. Es gab Monate, in denen wir nicht wussten, ob die Unterstützung reicht, und Extraausgaben für das Visum oder andere Gebühren können zusätzliche Unsicherheiten bringen. Wir haben es aber immer wieder erlebt, wie Gott versorgt - durch eine überraschende Spende, eine Ermutigung aus der Ferne oder einen neuen Unterstützer. In allen Bereichen haben wir immer wieder erfahren: Gott sorgt – manchmal ganz knapp, aber immer rechtzeitig. 

 

Solche Situationen sind für uns nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen. Sie lehren uns, unseren Blick nicht auf unsere Unsicherheiten zu fixieren, sondern auf den, der uns trägt. Unsicherheit macht verletzlich – aber sie öffnet auch Raum für Vertrauen. Und Vertrauen stärkt Resilienz: Wir lernen, nicht auf äußere Sicherheiten zu bauen, sondern unser Fundament tiefer in Gott zu verankern. 

 

Wie man Frieden findet 

Ob Krankheit, Jobverlust oder persönliche Krisen: Unsicherheit gehört zum Leben. Die Frage ist, wie wir ihr begegnen. Für uns als Missionsfamilie bedeutet sie immer wieder neu, uns von Gott rufen und tragen zu lassen – und inmitten von offenen Fragen Frieden zu finden. 

 

Gerade in solchen Zeiten erinnern wir uns an Jesu Worte in Matthäus 7,24–27: Wer sein Leben auf den Felsen baut – das heißt auf Jesus – muss keine Angst vor den Stürmen haben. Regen, Fluten und Wind mögen kommen, doch das Haus bleibt stehen, weil sein Fundament sicher ist. Für uns bedeutet das: Auch wenn Visa-Fragen, finanzielle Unsicherheiten oder persönliche Krisen wie Stürme über uns hereinbrechen, brauchen wir nicht zu verzweifeln. Unser Fundament ist nicht in Dokumenten, Zahlen oder Umständen zu finden, sondern allein in Christus. Und dieser Fels trägt – unerschütterlich und zuverlässig. 

 

Wir wünschen uns, dass unser Weg Euch ermutigt. Dass Ihr seht: Auch wenn es wackelig wird, ist Gott treu. Er geht mit, er versorgt, er hält fest. Und so dürfen wir lernen, mitten in Unsicherheit sicher mit ihm zu leben. 

Isabell und André Agostini

AUSTRALIEN
  • Leitung der Base in Adelaide von Jugend mit einer Mission
  • Koordination sozialmissionarischer Einsätze
  • Obdachlosenarbeit
  • Mitarbeit in der Jüngerschaftsschule DTS

Deine Hilfe zählt!

Die Arbeit von Isabell und André wird durch Spenden finanziert. Umso mehr freuen sie sich über regelmäßige Unterstützung. Hilf ihnen dabei, den Glauben den Menschen näherzubringen.

 

Bei Spenden zur Unterstützung dieses Projektes bitte angeben: AM S 7 Agostini


BW-Bank

IBAN: DE88 6005 0101 0002 1912 54

SWIFT/BIC-Code: SOLA DE ST 600

Empfänger: mt:28 gGmbH

Bei Nutzung der Zahlungsweise „PayPal“ sollte zusätzlich der Spendenbetrag im Feld „Stückpreis“ eingetragen werden.